EPS-Dämmplatten-Rechner

Der EPS-Dämmplatten-Rechner ermittelt die benötigte Materialfläche, die rechnerische Plattenzahl, vollständige Pakete, das Volumen und auf Wunsch die Materialkosten. Die Dämmfläche kann direkt eingegeben oder aus einer Fassade beziehungsweise rechteckigen Flächen berechnet werden.

Für ein genaues Ergebnis werden die Daten des konkreten Produkts benötigt: Plattenformat sowie Plattenzahl oder Quadratmeter je Paket. Die Verpackungseinheit kann sich mit der Dämmstoffdicke ändern.

EPS-Dämmplatten-Rechner

EPS-Dämmplatten-Rechner

Berechnen Sie die Anzahl der EPS-Dämmplatten und vollständigen Pakete, die Materialfläche, das Volumen und die geschätzten Kosten.

Der Rechner ermittelt Platten, Pakete, Fläche, Volumen und Kosten anhand der Verpackungsdaten. Er wählt weder den EPS-Typ noch die Dämmstoffdicke für ein bestimmtes Bauteil aus. Übernehmen Sie Plattenzahl oder Quadratmeter je Paket vom konkreten Produkt.
Wählen Sie die Eingabedaten, die Ihnen vorliegen.
Übernehmen Sie den Wert vom Etikett, Datenblatt oder Angebot.
Die Kosten werden anhand der tatsächlich gekauften Materialmenge berechnet.
Fläche vor dem Abzug nicht gedämmter Bereiche. Bereich: 0,01-1.000.000 m².
Für den gewählten Modus nicht erforderlich.
Für den gewählten Modus nicht erforderlich.
Fenster, Türen oder Bereiche, auf denen keine Dämmplatten verlegt werden. Bereich: 0-1.000.000 m².
Zusätzliche Materialmenge für Zuschnitte, Beschädigungen und kleine Abweichungen. Bereich: 0-50 %.
Nennlänge einer Dämmplatte. Bereich: 10-5.000 mm.
Nennbreite einer Dämmplatte. Bereich: 10-5.000 mm.
Dicke des ausgewählten EPS-Produkts. Bereich: 1-1.000 mm.
Anzahl vollständiger Platten in einem Paket. Bereich: 1-1.000.
Gesamtfläche der Platten in einem Paket. Bereich: 0,01-1.000 m².
Optionaler Wert aus Produktunterlagen oder Planung. Bereich: 0,015-0,100.
Optional. Lassen Sie das Feld leer, wenn Sie nur die Materialmenge berechnen. Bereich: 0-1.000.00000.
Bekannte Dämmfläche: Nettofläche = Bruttofläche – Abzugsfläche. Anschließend werden Materialzuschlag und vollständige Pakete berücksichtigt.

Berechnungsergebnis

79 Pakete Benötigte Pakete
157,5 m² Geplante Materialfläche Mit 5 % Zuschlag
315 Platten Rechnerisch erforderliche Platten Rechnerischer Mindestbedarf
158 m² Gekaufte Fläche 0,5 m² über dem Planwert
Geschätzte Materialkosten
Für 150 m² Nettofläche und 5 % Materialzuschlag werden 157,5 m² EPS eingeplant. Bei Platten mit 1.000 × 500 mm und 4 Platten je Paket sind 79 vollständige Pakete erforderlich.

Wie berechnet man den Bedarf an EPS-Dämmplatten?

Zuerst wird die netto zu dämmende Fläche bestimmt. Bei einer rechteckigen Fläche gilt:

A = a \cdot b \cdot n - A_o

Dabei stehen a und b für Länge und Breite, n für die Anzahl gleicher Flächen und Ao für Fenster, Türen oder andere Abzugsflächen. Anschließend wird der gewählte Verschnitt oder Materialzuschlag berücksichtigt.

A_{Plan}=A_{Netto}\cdot\left(1+\frac{p}{100}\right)

Wie berechnet man EPS für eine Fassade?

Für ein rechteckiges Gebäude mit gleicher Wandhöhe kann die Bruttofläche der vier Außenwände aus Umfang und Höhe berechnet werden:

A_{Brutto}=2\cdot(a+b)\cdot h

Fenster und Türen werden anschließend abgezogen. Giebel, Erker, Rücksprünge, Sockel und unterschiedlich hohe Gebäudeteile müssen separat erfasst werden.

Plattenbedarf und vollständige Pakete

Die Fläche einer Platte ergibt sich aus Plattenlänge und Plattenbreite. Die rechnerisch benötigte Stückzahl wird immer auf die nächste ganze Platte aufgerundet:

N_{Platten}=\left\lceil\frac{A_{Plan}}{A_{Platte}}\right\rceil

Da EPS-Dämmplatten üblicherweise in vollständigen Verpackungseinheiten verkauft werden, wird zusätzlich auf volle Pakete aufgerundet. Die dadurch entstehende Mehrmenge ist von dem zuvor eingeplanten Verschnitt zu unterscheiden.

Warum ändert sich der Paketinhalt mit der Dicke?

Bei gleichem Plattenformat enthalten Pakete mit größerer Dämmstoffdicke meist weniger Platten. Verwenden Sie deshalb immer die Angaben des konkreten Produkts. Der Rechner kann entweder mit der Stückzahl je Paket oder mit der angegebenen Paketfläche in m² arbeiten.

Wie viel Verschnitt sollte eingeplant werden?

AusführungPraktischer Ausgangswert
Große, regelmäßige Flächeetwa 3-5 %
Fassade mit Fenstern, Ecken und Zuschnittenetwa 5-8 %
Stark gegliederte oder unsicher vermessene FlächePlattenaufteilung individuell planen

Diese Werte sind praktische Orientierungshilfen und keine normativen Vorgaben. Ein höherer Zuschlag ersetzt keine genaue Flächenermittlung.

Wie berechnet man das EPS-Volumen in m³?

Das Volumen ergibt sich aus Fläche und Dämmstoffdicke in Metern:

V=A\cdot d

Eine Fläche von 100 m² mit 150 mm Dämmstoffdicke entspricht 15 m³ EPS. Das Volumen ist hilfreich, wenn ein Angebot oder der Transport nach Kubikmetern kalkuliert wird.

Was bedeutet die Wärmeleitfähigkeit λ?

Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt, wie gut ein Material Wärme leitet. Für eine homogene EPS-Schicht kann der Wärmedurchlasswiderstand näherungsweise berechnet werden:

R=\frac{d}{\lambda}

Bei 150 mm und λ = 0,036 W/(m·K) ergibt sich für die EPS-Schicht etwa 4,17 m²K/W. Dieser Wert ist kein U-Wert des vollständigen Bauteils und kein Nachweis nach dem Gebäudeenergiegesetz. Für den U-Wert müssen alle Schichten, Oberflächenwiderstände und gegebenenfalls Wärmebrücken berücksichtigt werden.

EPS, Styropor und XPS

EPS bedeutet expandiertes Polystyrol. Der Markenname Styropor® wird umgangssprachlich häufig als Bezeichnung für EPS verwendet. XPS ist dagegen extrudiertes Polystyrol und kann andere Eigenschaften, Formate und Anwendungsbereiche besitzen.

Warum wählt der Rechner keinen EPS-Typ aus?

Format, Dicke und Wärmeleitfähigkeit reichen nicht aus, um ein Produkt für eine bestimmte Anwendung auszuwählen. Je nach Bauteil sind unter anderem Druckspannung, Wasseraufnahme, Dimensionsstabilität, Brandverhalten und die Zulässigkeit im vorgesehenen System zu berücksichtigen. Fassaden-, Boden-, Dach-, Sockel- und Perimeterdämmplatten sind daher nicht automatisch austauschbar.

Prüfen Sie vor der Bestellung die Produktkennzeichnung, das technische Datenblatt, die Verpackungseinheit und die Vorgaben der Planung. Der Rechner ermittelt Materialmengen, ersetzt aber keine bauphysikalische oder konstruktive Auslegung.